Zunächst stellt sich die Frage was genau CFD heißt. Die Übersetzung hierzu lautet „Contract for Difference“ und ins deutsche heißt dieses Differenzkontrakt. Dabei handelt es sich nicht um Termingeschäfte, die zu einer bestimmten Zeit auslaufen, sondern diese behalten über die gesamte Dauer ihre Gültigkeit. Es kann auf steigende sowie fallende Kurse gewettet werden. Der Basiswert kann ein Indizes, Aktie oder ein Rohstoff sein. Somit kann der Trader einen bestimmten Basiswert handeln, obwohl er diesen gar nicht besitzt. Der Unterschied zu Aktien ist, dass mit Aktien der Eigenanteil verbrieft wird. Der Trader hat einen Besitzt am Unternehmen. Dieses ist beim CFD Trading nicht der Fall. Hierdurch kann durch wenig Einsatz viel Geld verdient werden. Allerdings kann der Trader auch Verluste einfahren, wenn der Basiswert sinkt.
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Hebelwirkung mit CFDS

Es gibt bei CFDs auch eine Hebelwirkung, dass der Wert um das 10 oder 100fache abgebildet wird. Dies führt dazu, dass durchaus aus 1000€ 100.000€ gemacht werden können. Allerdings ist es auch möglich 100.000€ Verlust zu machen. Es handelt sich hierbei um hochriskante Papiere. Der Broker möchte beim Handeln auch Sicherheiten haben. Handelt eine Privatperson und macht plötzlich 100.000€ Verlust, so kann es durchaus schwierig sein, dass er so viel Geld aufbringen kann. Der Broker kann den CFD auch schließen wenn der Trader nicht über die möglichen Sicherheiten verfügt.
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Mögliche Risiken

Niemand weiß genau was in kurzer Zeit passieren kann. Nur ein Satz von einem Staatschef kann für Unsicherheit sorgen und die Kurse fallen plötzlich. Aufgrund dessen sollte immer ein Stop/Loss eingeführt werden, sodass es nicht zu allzu hohen Verlusten kommt. Bevor mit solchen riskanten Papieren gehandelt wird, sollte sich der Trader genau über den jeweiligen Markt auskennen und abschätzen können in welche Richtung der Kurs wirklich geht.

Tipps zum Tradentrend-1445461_1280

Des Weiteren ist es zu empfehlen, die CFDs nur tagsüber zu handeln, sodass der Trader über Nacht Effekte herausfiltern kann. Der Trader kauft die CFDs morgens und verkauft diese abends wieder. Es kann sein, dass z.B. der Dax plötzlich mit -3% sinkt, ohne das der Trader die CFDs vorher verkaufen kann. Auch wenn dies ein Trader mit Aktien nicht machen würde, ist dieses mit CFDs möglich, da hier die Gebühren nicht sehr hoch sind. Dies ist dadurch möglich, da die CFDs nicht im Handel gehandelt werden sondern direkt beim Broker liegen. Am Anfang sollte zunächst ein kleiner Hebel gewählt werden. Dadurch können mögliche Verluste in Grenzen gehalten werden. Ist der Hebel zu groß gewählt sind große Gewinne möglich, allerdings sind die möglichen hohen Verluste nicht außer Acht zu lassen.